Die Zukunft der Sozialsysteme steht 2026 im Fokus. Der Staat braucht Geld und sucht nach Einsparmöglichkeiten. Das ist legitim. Dass aber der Blick auf die Ausgaben verengt wird, ist schwer verständlich. Der Normalbürger schaut bei seinen finanziellen Mitteln nicht nur auf seine Ausgaben, sondern auch darauf, wie die Einnahmen gesteigert werden können. Die Einnahmenseite des Staates (Steuern, Gebühren ….) wird aber nur von wenigen Abgeordneten angesprochen. Dabei lag der Spitzensteuersatz zu Kohls Zeiten bei 56% und vermutlich ist dabei keiner der Betroffenen verhungert. Heute liegt er bei 45%, wobei da schon den Begriff „Reichensteuer“ verwendet wird. Dies wohl mit der Absicht, die Reichen sind jetzt schon von einer höheren Steuer betroffen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Schere zwischen arm und reich nicht noch weiter öffnet. Denn in Deutschland ist die Kluft so groß wie sonst kaum in einem westlichen Land. Auch sollte man nicht austesten, mit wie wenig Geld ein Mensch gerade noch überleben kann.