Landkreise in Baden-Württemberg in tiefroten Zahlen

Und Merz gebärdet sich als Mäzen der Ukraine, anstatt dass er die Probleme in Deutschland anpackt. Man kann grundsätzlich darüber streiten, ob man die Ukraine im Krieg unterstüzten soll. Wenn der eigene Staat aber finanziell überschuldet ist (incl. kommender Kosten für Schulen, Infrastruktur, Wohnungsmartkt), sollte man zuerst an sein eigenes Land denken. Auch daran, dass bei uns viele Ukrainer den Wohnungsmarkt noch mehr verknappen und in überdurchschnittlichem Maße von Sozialleistungen leben. Wir leisten also bereits genug Hilfe.

Aber nicht nur, dass wir die Ukraine militärisch unterstützen und unsere Militärausrüstung hintan stellen. Nein, Merz denkt bereits an den Wiederaufbau der Ukraine, bei dem wir helfen werden. Ganz im Sinne von Angela Merkel, von der ebenfalls vorrangig das Ausland Untertstützung erwarten durfte.
Wenn Merz schon so zur Ukraine steht, sollte er sich dort als Minister bewerben. Allerdings hätte er dabei kaum eine Chance. Denn die Ukrainer werden in solchen Ämtern lieber Menschen bevorzugen, die sich um den eingenen Staat kümmern. Und davon zeigt Merz im Moment wenig.

Dabei sollten wir zwei Dinge nicht außer acht lassen:
Die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen, da Russland über ein zu großes Potential an Menschen verfügt und außerdem Unterstützung durch andere Nationen erhält. Jeder Schuss Munition ist verpulvertes Geld und noch größeres Leid für Menschen.
Und andererseits wird ein vermuteter Attentäter auf Nordstream II von der Ukraine nicht nach Deutschland ausgeliefert. Und Merz macht keine Anstalt, dies zu ändern. Ein wenig Druck dürfte schon sein.

Alles in allem sind das nicht die Freunde, denen man gern hilft. Und trotzdem lassen sich unsere Politiker scheinbar gern am Nasenring durch die Manege führen.